Stromvergleich

Erneuerbare Energien – Energiehandel

2. November 2011 | Erstellt von | in Kategorie: Stromnews | Artikel bisher 1.765 mal gelesen
Stromvergleich
Umkirch (iwr-pressedienst) – Anlagenbetreiber haben die Möglichkeit, den EEG-Vergütungsanspruch geltend zu machen oder Ihren erzeugten Strom direkt zu vermarkten. Soweit Anlagenbetreiber sich für die Direktvermarktung entscheiden, entfällt für die Zeit der Direktvermarktung der Anspruch auf die EEG-Vergütung, obwohl der Zeitraum der Direktvermarktung auf die Förderungsdauer angerechnet wird. Dass sich dies trotzdem lohnen kann liegt daran, dass im Rahmen der Direktvermarktung für Windparks durch die genaue Abstimmung der Abwicklungsprozesse höhere Erlöse realisierbar sind.

Durch einen zuverlässigen Messdienstleister (z.B. EW Dienstleistungen UG) ist jederzeit der Datenzugriff auf die abrechnungsrelevanten Viertelstundenwerte der eingespeisten Energie möglich. Mit Hilfe dieser Daten kann die Windprognose für den Energiehandel ständig optimiert werden, wodurch die Regelenergiekosten minimiert werden. Der Händler kann mit den Daten auf allen Strommärkten tätig werden und alle handelbaren Stromprodukte anbieten, wodurch seine Erlöse optimiert werden können. Dem Windparkbetreiber entsteht der Vorteil, dass er einen höheren Anteil an der Managementprämie vereinnahmen kann.

Des Weiteren gibt es Stromvermarktungsmodelle, mit denen noch über den Anteil der Managementprämie hinaus Erlöse erwirtschaftet werden können. Die höchsten Erlöse sind dann möglich, wenn Kunden in räumlicher Nähe beliefert werden. Je nach dem regionalen Absatzpotential der Stromkunden werden die Windparks in drei verschiedene Klassen unterteilt und die Vermarktung mittels drei unterschiedlicher Modelle vorgenommen.

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